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Time Boutique München
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Speedmaster

Die Chronographen-Familie von Omega, 1957 eingeführt. Die Speedmaster Professional „Moonwatch" ist die Uhr, die seit Apollo 11 im Jahr 1969 bei jeder NASA-Mission zum Mond getragen wurde — heute mit Kaliber 3861.

Eckdaten

Einführung
1957 (Referenz CK2915)
Aktuelle Moonwatch
310.30.42.50.01.001 / .002 (Kaliber 3861)
Gehäuse
42 mm Edelstahl
Werk
Handaufzug, Co-Axial-Hemmung, METAS-zertifiziert
Wasserdichtigkeit
50 m (5 bar)
Lünette
Tachymeter, Skala 60–500
Hilfszifferblätter
9 Uhr (Sekunde), 3 Uhr (30 min), 6 Uhr (12 h)
Sammler-Schlüsselreferenz
105.003 „Ed White"

Die Speedmaster ist Omegas Chronographen-Familie, 1957 vorgestellt — ursprünglich als Renn-Chronograph konzipiert, dann ungeplant zur Mondreise gekommen. Das Flaggschiffmodell, die Speedmaster Professional „Moonwatch", ist die Uhr, die seit Apollo 11 im Jahr 1969 bei jeder bemannten NASA-Mission zum Mond getragen wurde. Sie ist nach der Rolex Daytona der meistgesammelte Sportchronograph der Schweizer Uhrmacherkunst.

Speedmaster Professional („Moonwatch")

Die Moonwatch ist das definierende Modell. Aktuelle Referenz: 310.30.42.50.01.001 (Kaliber 3861, seit 2021). Die zuvor produzierte 311.30.42.30.01.005 trug das Kaliber 1861.

Bestimmende Merkmale:

  • 42 mm Stahlgehäuse.
  • Hesalitglas (Acryl) bei der klassischen Version; Saphirglas bei der „Sapphire Sandwich"-Variante.
  • Drei Hilfszifferblätter — kleine Sekunde bei 9 Uhr, 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr, 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr.
  • Tachymeter-Lünette mit Skala 60–500.
  • Handaufzugswerk: Kaliber 3861, zuvor 1861, 861 und das ursprüngliche 321.

Generationen

  • 1957–1968 (Kaliber 321) — die ursprünglichen Speedmasters. Das 321 war ein Säulenrad-Chronograph von Lemania. Pre-Moon-Referenzen CK2915, CK2998, 105.002, 105.003, 105.012, 145.012 sind heute stark gesammelt.
  • 1968–1996 (Kaliber 861) — Übergang zu nockenbetätigtem Chronographen, fertigungstechnisch einfacher und langlebiger als das 321. Referenzen 145.022, 1450.022, 3590.50.
  • 1996–2020 (Kaliber 1861) — verfeinerte Version des 861, die meistproduzierte Moonwatch-Ära. Die Referenz 311.30.42.30.01.005 (Stahl, Hesalit) ist der Bezugspunkt für die moderne Moonwatch.
  • 2021–heute (Kaliber 3861) — METAS-Master-Chronometer-zertifiziert, aktualisierte Endbearbeitung, Co-Axial-Hemmung. Referenzen 310.30.42.50.01.001 (Hesalit) und 310.30.42.50.01.002 (Saphir).

Andere Speedmaster-Linien

  • Speedmaster Reduced — kleinere 38–39 mm Automatik-Chronographen (eingestellt).
  • Speedmaster Racing — zeitgenössische automatische Chronographen mit Racing-Zifferblatt.
  • Speedmaster Mark II, Mark III, Mark V — Integrierte-Armband-Varianten der 1970er-Jahre.
  • Speedmaster Apollo-Editionen — Limitierte Editionen zu NASA-Jubiläen.
  • Speedmaster '57 — Vintage-inspirierte Neuauflage nach dem CK2915-Vorbild.

Vintage-Sammeln

Der Speedmaster-Vintage-Markt ist einer der am besten dokumentierten der Uhrmacherei. Spezifische Zifferblatt-Markierungen, Zeigerkonfigurationen und Lünetteneinsätze („Dot Over 90", „Dot Next to 90", langtachy vs. kurztachy) beeinflussen den Wert deutlich. Die Referenz 105.003 „Ed White" — getragen von Ed White beim ersten US-Weltraumspaziergang 1965 — erzielt regelmäßig sechsstellige Beträge auf Auktionen.

In unserem Atelier in München bewerten wir Speedmaster-Referenzen über alle Generationen. Bei einer Vintage-145.012 zählen Zifferblatt-Originalität (Tritium-Lume, „Applied Logo"-Variante), Zeiger-Konfiguration und originaler Lünetteneinsatz. Bei der modernen 310-Referenz sind die Vollständigkeit von Box und Papieren sowie die Service-Historie die wichtigsten Preisfaktoren.

Häufige Fragen

  • 1964 testete die NASA mehrere Chronographen unter extremen Bedingungen — Vakuum, Temperaturwechsel, Schock, Vibration. Die Speedmaster überlebte als einzige und wurde 1965 als „Flight Qualified for all Manned Space Missions" zertifiziert. Seither — Apollo 11 inklusive — ist sie offizielle NASA-Ausrüstung. Auf Apollo 13 spielte sie eine direkte Funktion bei der manuellen Steuerung der Rückkehr.

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