Zum Hauptinhalt springen
Time Boutique München
Marken & Kollektionen

Daytona

Rolex' Chronograph, eingeführt 1963 und benannt nach dem Daytona International Speedway. Der begehrteste Serien-Chronograph der Marke und eine der meistgehandelten Uhren des Sekundärmarktes.

Eckdaten

Einführung
1963
Aktuelle Referenz
126500LN (Stahl)
Aktuelles Kaliber
4131 (automatisch, Chronograph)
Gangreserve
72 Stunden
Frequenz
28.800 A/h (4 Hz)
Lünette
Cerachrom-Keramik mit Tachymeter-Skala
Gehäusedurchmesser
40 mm
Wasserdichtigkeit
100 m
Zertifizierung
Superlative Chronometer (−2/+2 s/Tag)
Materialien
Stahl, Gelbgold, Weißgold, Everose, Platin

Der Cosmograph Daytona ist Rolex' Chronograph, eingeführt 1963 und benannt nach dem Daytona International Speedway in Florida. Er ist der begehrteste Serien-Chronograph der Marke und eine der meistgehandelten Uhren des Sekundärmarktes.

Generationen

  • 1963–1988. Handaufzug-Daytonas. Referenzen 6239, 6240, 6241, 6262, 6263, 6264, 6265. Werke auf Valjoux-Basis (Kaliber 72B, 727).
  • 1988–2000. Automatik-Daytonas auf Zenith-Basis. Referenzen 16520 (Stahl), 16518 (Gold), 16523 (Rolesor). Kaliber 4030 — modifiziertes Zenith El Primero.
  • 2000–2016. Erstes hauseigenes Werk. Referenzen 116520 (Stahl), 116528 (Gelbgold), 116519 (Weißgold).
  • 2016–2023. 116500LN mit schwarzer Cerachrom-Lünette. Kaliber 4130.
  • 2023–heute. 126500LN. Aktualisiertes Kaliber 4131, dezent überarbeitetes Gehäuse, leicht vergrößertes Sichtfenster zum Rotor.

„Paul Newman"

Die berühmteste Daytona-Variante ist das „Paul Newman"-Zifferblatt, das auf bestimmten 6239, 6262, 6263 und 6265 zwischen den späten 1960ern und Mitte der 1970er montiert wurde. Charakteristisch: kontrastierende Hilfszifferblätter, Ziffern im Art-déco-Stil, quadratische Markierungen auf den Subdials. Die Produktion war gering, das Zifferblatt zur Einführungszeit unbeliebt.

Heute erzielen die Varianten Big Red, Panda (weißes Zifferblatt), Tropical (verblasst) und Lemon Auktionssummen jenseits jeder Produktionslogik. Paul Newmans eigene 6239 wurde 2017 bei Phillips für 17,8 Mio. USD versteigert — bis heute eine der teuersten je versteigerten Armbanduhren.

Begehrlichkeit heute

Die aktuelle 126500LN gehört zu den am schwierigsten am Konzessionär zu erwerbenden Produktionsuhren weltweit. Sekundärmarktaufschläge bewegen sich je nach Zifferblattkonfiguration im Bereich des 1,8- bis 2,5-fachen vom UVP. Auch die Edelmetall-Referenzen — 116508 (Gelbgold), 116519 (Weißgold), die Platin-„Ice" 116506 — handeln auf einem Vielfachen.

Identifikation

Bei modernen Daytonas sind Zifferblattfarbe und Lünettenmaterial die maßgeblichen Unterscheidungskriterien. Panda (schwarze Subdials auf weißem Zifferblatt) und Inverse Panda (weiße Subdials auf schwarzem Zifferblatt) sind die Standard-Stahlkonfigurationen. Mit der 126500LN von 2023 trägt die Stahl-Daytona zudem ein neues Gehäuse mit transparentem Saphirboden über dem Kaliber 4131 — bei keiner anderen aktuellen Stahl-Rolex zu finden.

In unserem Atelier

Wir sehen in München regelmäßig sowohl Vintage-Handaufzüge als auch zeitgenössische 126500LN. Bei Pre-Cerachrom-Referenzen pflegen wir die originale Patina, statt sie zu ersetzen — bei Zifferblatt und Lünette gleichermaßen. Für Vintage-Daytonas ist die korrekte Beurteilung von Zifferblatt, Drückern und Werkrevision entscheidend; ein originalbelassenes Stück ist auf dem Markt deutlich anders zu bewerten als eines mit Service-Zifferblatt.

Verwandte Begriffe: Chronograph, Cerachrom, Submariner.

Häufige Fragen

  • Die Nachfrage übersteigt die Produktion deutlich. Rolex steuert die Zuteilung an Konzessionäre eng; eine 126500LN am autorisierten Händler ohne Wartezeit zu bekommen, ist in den meisten Märkten praktisch nicht möglich. Auf dem Sekundärmarkt ist die Verfügbarkeit gegeben, jedoch mit Aufschlag. Wir kuratieren in München sowohl die aktuelle Generation als auch ältere Referenzen und können konkret zur jeweiligen Marktlage beraten.

Im Journal

Weiter erkunden

Zum Glossar